dorothy

## Was ist nur mit meinem Herzen los?
... Zu viel Platz für dieses eine Arschloch.

Ich weiß nicht warum es gerade heute ausbricht. Die Trennung ist nun über ein halbes Jahr her und wirklich großen Schmerz habe ich deshalb nie verspürt. Und heute liege ich in embryonal Stellung im Bett und weine mir die Augen aus dem Kopf.

 Solange war in meinem Herzen einfach nur Wut auf ihn. Mit den Monaten verebbte diese allerdings. Seit Ewigkeiten habe ich mal richtig über ihn nachgedacht. Über unsere gemeinsame Vergangenheit. Und ich weiß nicht woher er kommt, dieser Schmerz - aber urplötzlich ist er da.

Und mit einem Mal ist klar, dass ich nicht mehr sauer auf ihn sein kann. Mit einem Mal sehe ich das, was ich verloren habe. Eine große, große Liebe, für die ich mich aufgeopfert hätte. Die Zukunft, die ich mir wünschte, verloren. 

Ganz ehrlich, ich dachte ich heirate diesen Menschen. 

Ich wünsche ihm alles Gute, obwohl ich nicht in seinen Armen liege, nie mehr! 

Egal was ist, ich werde ihn auf ewig im Herzen tragen.

2.8.13 23:15


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## Was ist schon Zeit?
... Kann man das essen?

Manchmal geht alles ganz schnell. Minuten vergehen wie Sekunden in seinen Armen. Und Minuten vergehen wie Stunden, wenn er nicht da ist.

Es ist schon merkwürdig. Unser erster Kuss ist nicht mal einen Monat her. Und trotzdem sind wir einander schon so nah gewesen. Natürlich gibt es rationale Momente und ich denke: "Wie kann das alles sein?!? Du kennst ihn doch gar nicht!"

Aber wen kennt man schon?!? Tatsache ist, ich fühlte mich vom ersten Moment an mit ihm verbunden. Ich fühle mich bei ihm geborgen, ich bin glücklich.

Ich grüble nicht mehr! Ich habe beschlossen das Glück mit offenen Armen zu empfangen.

Ob ich damit auf die Schnauze fallen kann?!? Aber sicher! Aber geht es in der Liebe nicht genau darum?!? Egal, wie lange ich jemanden kenne. In der Liebe gibt es kein Sicherheitsnetz, kein Bungeeseil. Wenn ich entscheide zu springen, dann kann ich auch fallen oder ich habe den Höhenflug meines Lebens.

Ich halte das Glück, ganz fest - in der Hoffnung, dass es einfach bleibt. 

11.7.13 18:39


## Von Herzen, fest eingemauert,
... nur für wenige erreichbar.

 Manchmal ist es einfacher eine Mauer aufzubauen. Wieso jemanden sein Interesse zeigen, wenn man selbst nicht an sich glaubt und nicht glauben kann, dass dieses Interesse erwidert werden könnte?

Vor allem, was macht man, wenn mal wirklich jemand Interesse zeigt? Dann bloß jegliches Kennenlernen abblocken, aus der Angst heraus ernsthaft verletzt zu werden. Blöd ist sowas! Natürlich wäre vieles einfacher, wenn man lockerer mit den Männern umginge. 

Aber ganz ehrlich? Ganz so schlimm ist das Verhalten nicht. Wenn es der Richtige ist, dann ist die Angst zweitrangig. Denn es wäre schlimmer ohne diesen Menschen zu leben und wir ertragen lieber die Angst verletzt zu werden. Es spielt keine Rolle, denn das ist es wert. 

Also Traumprinz, spring endlich auf deinen Schimmel oder wahlweise Skateboard und schau vorbei. Reiß meine Mauern ein, erobere mein Herz.

10.6.13 21:24


## Hey, wow, dieser Typ ist mega süß!
... Autsch, umgeknickt.

 Es ist schon komisch, aber es gibt eine Menge Dinge, die mir unfassbar peinlich sind. Angefangen von einem verrückten Silberblick, wenn ich betrunken bin, über komische Schweinsgeräusche, die beim Lachen aus meinem Körper dringen ... bis zu Situationen, in denen der eigentlich heimliche Schwarm allzu offensichtlich erkennt, dass man interessiert ist - er aber leider nicht.

Rein logisch betrachtet, fragt man sich, was ist eigentlich peinlich daran?! Jeder ist bescheuert, wenn er betrunken ist, jeder gibt manchmal komische Geräusche von sich und Interesse an anderen Menschen, ist nur natürlich. 

Peinlichkeit hängt bei mir häufig damit zusammen, dass ich einen guten Eindruck hinterlassen will. Das mit dem Eindruck ist allerdings so eine Sache - die merkwürdigsten Dinge passieren, wenn ich mich ganz cool geben will. Plötzlich wird bereits jede ebene Oberfläche zum Hindernisparcour.

Mein Patentrezept? Ich lache einfach über mich selbst. Ich meine, verdammt, ich bin vielleicht nicht cool, aber wenigstens habe ich einen Grund zum Lachen. 

3.6.13 22:40


## Richtig, Falsch?
... in jedem Falle Ich!

 

Das Leben ist eine Gradwanderung. Auch wenn es so klare Begrifflichkeiten wie "richtig" und "falsch" gibt, so ist die Wahrheit davon doch ziemlich weit entfernt. Denn für jeden Menschen bedeuten richtig und falsch unterschiedliche Dinge. Und wenn wir uns die Zeit nehmen mal von unserem hohen Ross herunter zu steigen, dann können wir oft auch verstehen, warum der augenscheinliche Bösewicht für sich persönlich genau das Richtige tat.

Leider gibt es keine Gebrauchsanleitung für das Leben. Und das ist manchmal ziemlich kacke. Wir sind überfordert, wissen nicht was zu tun ist. Vergessen irgendwann vielleicht sogar wo geradeaus ist und verlieren die Kontrolle. Natürlich ist es schwer, dabei das Richtige zu tun und sich selbst treu zu bleiben.

Aber ist es nicht genau das, was das Leben ausmacht? Die Kontrolle zu verlieren? Unterschiedliche Situationen prägen uns, der Umgang mit diesen Situationen machen unseren Charakter aus. Ich will Entscheidungen treffen, auch falsche Entscheidungen treffen und Fehler machen. Und ich will auch nicht immer auf die klugen Tipps anderer hören.

Denn ich bin ich. 

 

27.5.13 19:17


## Weg mit dem Winterspeck
... Hallo Frühlingsrolle!

 Welche Frau fühlt sich schon zu 100 % wohl in ihrer Haut? Heute wäre ich froh, wenn es in meinem Fall 10 % wären. Ich gehe an einem Spiegel vorbei und vermeide es überhaupt reinzugucken.

Meine innere Stimme schnalzt mit der Zunge und sagt in einem abfälligem Ton: "Gott, schau dir deine Oberschenkel mit den Kratern an. Und aus deinem Sixpack ist schon ein ganzes Fass geworden."

Die logische Konsequenz daraus?!? Einmal die Woche fasse ich den großen Plan einer neuen Diät. Jedes mal rede ich mir wieder ein: Dieses Mal ziehe ich es wirklich durch. 

Leider habe ich den Tick mich mit Essen zu belohnen. Also geht der tolle Plan direkt wieder flöten, wenn der erste stressige Tag bewältigt ist. Das ganze rede ich mir dann schön, weil die innere Schönheit das ist, was zählt.

Scheiße nur, wenn am nächsten Morgen der Spiegel wieder auf mich wartet.

21.5.13 16:53


## Es gibt Tage
... an denen verschlingt mich die Einsamkeit!

 Heute wären es sechs Jahre gewesen. Die Tage, an denen ich an ihn denke, werden immer seltener. Was gut und irgendwie schlecht ist. Gut und schlecht, weil er mir immer gleichgültiger wird. Ich meine es ist schräg jemandem fast sechs Jahre sein Innerstes zu offenbaren, sich sechs Jahre lang ins Ohr zu flüstern, wie sehr man einander liebt.

Mittlerweile möchte ich ihm nicht mal mehr "Hallo" sagen.  Ich möchte nicht mal in der gleichen Stadt mit ihm leben.

Das schlimme daran ist, in Wahrheit vermisse ich nicht ihn. Ich vermisse die Liebe, die zwischen uns war. Und an klaren Tagen sage ich, dass es besser ist niemanden zu haben - noch wäre es zu kompliziert. 

Dann kommen Tage, wie diese. Tage, die eine komische Bedeutung für mich haben. Und dann sehne ich mich nach Nähe. Schließe mich in meinem Zimmer ein, schaue Schnulzen und heule wie ein Schlosshund. 

Wie oft im Leben hat man das Glück geliebt zu werden? Wann werde ich wieder lieben können? 

20.5.13 21:07


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